SEPA - Single Euro Payments Area

Einheitlicher und effizienter Zahlungsverkehr in Europa

SEPA - VR-Bank Altenburger Land eG

Die SEPA-Zahlverfahren sind europaweite Standards für Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen. Sie vereinheitlichen und vereinfachen den europäischen Zahlungsverkehr. Die Nutzung der SEPA-Zahlverfahren ist für Unternehmen, Vereine oder öffentliche Verwaltungen seit dem 1. August 2014 verbindlich und für Privatpersonen (Verbraucher) ab 01. Februar 2016.

Was bedeutet das für Sie

Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlung innerhalb Deutschlands und Europa

Mit der Euro-Überweisung führen Sie einfach Überweisungen in Euro innerhalb Deutschlands, in die anderen EU-/ EWR-Staaten sowie nach Monaco, San Marino und in die Schweiz durch. Mit den SEPA-Lastschriftverfahren können Zahlungen europaweit an einen Zahlungsempfänger veranlasst werden. Die VR-BankCard, die genossenschaftlichen Kreditkarten sowie die deutschen girocard-Systeme ("electronic cash" und das Deutsche Geldautomaten-System) erfüllen die SEPA-Anforderungen.

SEPA-Raum

Durch SEPA ist ein einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum entstanden. SEPA umfasst aktuell 34 Länder. Neben den 19 Euro-Staaten sind auch alle weiteren EU-Mitgliedsstaaten beteiligt. Auch die Kreditinstitute in den drei weiteren Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) Island, Liechtenstein und Norwegen sowie zusätzlich in Monaco, San Marino und der Schweiz nutzen die SEPA-Zahlverfahren.

Erklärfilm zu SEPA

Der folgende Spot gibt Ihnen einen kurzen Überblick zu SEPA. Sie haben Fragen zu SEPA und den für Ihr Unternehmen erforderlichen Umstellungen? Dann vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Berater. Wir helfen Ihnen gern.

           

IBAN & BIC
Überweisungen
Lastschriften
  • Die IBAN

    Jedes Konto in der Europäischen Union (EU) hat eine eigene "International Bank Account Number" (IBAN). Die IBAN besteht aus bis zu 34 Ziffern und Buchstaben und ersetzt die Ihnen bisher bekannte Kontonummer. In Deutschland ist die IBAN 22-stellig. Sie setzt sich zusammen aus:

    • dem zweistelligen Ländercode DE
    • einer zweistelligen Prüfzahl
    • der achtstelligen Bankleitzahl
    • einer zehnstelligen Kontonummer

    Beispiel für eine IBAN Ihrer VR-Bank:    DE43 8306 5408 0000 0123 45

    iban_beispiel.jpg

    IBAN Konverter

    Der IBAN Konverter ermittelt für Sie aus einzelnen Kontonummern und Bankleitzahlen oder aus ganzen Datenbeständen die jeweils entsprechende IBAN und ergänzt den BIC. Schnell und sicher können Sie so Ihre Daten fit für SEPA machen. Der IBAN Konverter ist eine Software der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken und für unsere Kunden ist der Download kostenfrei.

     

    Der BIC

    Die Gesellschaft "Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunications" (Swift) regelt den internationalen Datenaustausch zwischen Banken. Jede teilnehmende Bank erhält von ihr als internationale Bankleitzahl eine eindeutige Kennung, den "Business Identifier Code" (BIC). Der BIC ersetzt die bisherige Bankleitzahl und besteht aus acht oder elf Stellen.

    Der BIC Ihrer VR-Bank lautet:    GENODEF1SLR

    Wo finden Sie Ihre IBAN und den BIC

    Sowohl Ihre IBAN und den BIC finden Sie auf Ihren Kontoauszügen und auf Ihrer VR-BankCard. Sie können die Euro-Überweisung und die beiden SEPA-Lastschriftverfahren unter Verwendung von IBAN und BIC bei Ihrer VR-Bank nutzen. Sollten Sie innerhalb der EU Rechnungen ausstellen, so empfehlen wir Ihnen, darauf Ihre IBAN und den BIC Ihrer Bank anzugeben. Wenn Sie eine Rechnung bezahlen möchten, entnehmen Sie IBAN und BIC den Geschäftspapieren des Empfängers.

  • Nutzung der Euro-Überweisung

    Mit der Euro-Überweisung führen Sie einfach Überweisungen in Euro innerhalb Deutschlands, in die anderen EU-/ EWR-Staaten sowie nach Monaco, San Marino und in die Schweiz durch. Die Euro-Überweisung steht Ihnen auch im Onlinebanking und innerhalb Ihrer Banking-Software zur Verfügung.

    Diese Angaben müssen Sie bereit halten

    Für die Ausführung einer Euro-Überweisung benötigen Sie die folgenden Angaben:

    • Name und Vorname bzw. Firma des Zahlungsempfängers
    • IBAN des Zahlungsempfängers
    • BIC des Kreditinstituts/Zahlungsdienstleisters des Zahlungsempfängers
    • Betragsangabe in Euro
    • optional: Angabe eines Verwendungszweckes
    • Ihren Namen und Vornamen bzw. Ihre Firma
    • Ihre IBAN (Diese finden Sie auf Ihrem Kontoauszug und auf Ihrer VR-BankCard.)

    Sie tragen als Kontoinhaber die Entgelte bei Ihrem Kreditinstitut und der Zahlungsempfänger trägt die übrigen Entgelte bei seinem Kreditinstitut.

    Meldepflicht gemäß AWV ab 12.500 Euro

    Vorbehaltlich der Ausfühung Ihrer Auslandsüberweisung ist zu beachten, dass nach Außenwirtschaftsverordnung (AWV) Gebietsansässige für Überweisungen mit einem Gegenwert über 12.500 Euro eine Bundesbankmeldung abzugeben haben. Die Meldung muss durch Sie auf elektronischem Weg direkt über das Allgemeine Meldeportal Statistik der Deutschen Bundesbank (AMS) veranlasst werden.

     

  • SEPA-Basis-Lastschrift – die Standardlastschrift

    Mit der SEPA-Basis-Lastschrift als EU-weitem Standardlastschriftverfahren werden Zahlungen an einen Zahlungsempfänger veranlasst. Als Zahlungsempfänger vereinbaren Sie bitte hierfür ein entsprechendes Lastschriftmandat (SEPA-Lastschriftmandat) und ziehen die Zahlung mit der SEPA-Basis-Lastschrift ein. Die Lastschriften haben einen festen Fälligkeitstermin (D). Sollte einmal mit einer SEPA-Basis-Lastschrift ein Betrag von Ihrem Konto abgebucht werden, mit dem Sie nicht einverstanden sind, können Sie ab dem Tag der Belastungsbuchung (Fälligkeitstermin) innerhalb von acht Wochen widersprechen. Sie können ohne Angabe von Gründen die Erstattung des Lastschriftbetrages verlangen.

    Lastschriftmandate

    Für das SEPA-Basis-Lastschriftverfahren ist die Erteilung eines Lastschriftmandats (SEPA-Lastschriftmandat) notwendig. Als Zahler erhalten Sie von Ihrem Zahlungsempfänger ein entsprechendes Lastschriftmandatsformular, welches Sie unterschrieben zurücksenden müssen. Mit dem Lastschriftmandat autorisieren Sie gegenüber Ihrer Bank die Einlösung von Lastschrifteinzügen. Jedes Lastschriftmandat muss folgende Erklärungen von Ihnen als Zahler enthalten:

    • die Ermächtigung des Zahlungsempfängers, Zahlungen vom Konto des Zahlers mittels Lastschrift einzuziehen, und
    • die Weisung an die Bank des Zahlers, die vom Zahlungsempfänger auf sein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.

    Folgende Angaben sind Bestandteil der Lastschriftmandate

    • Bezeichnung des Zahlungsempfängers
    • Gläubiger-Identifikationsnummer des Zahlungsempfängers
    • Kennzeichnung, ob es sich um einmalige oder eine wiederkehrende Zahlungen handelt
    • Name des Zahlers
    • Name der Bank des Zahlers
    • Kundenkennung des Zahlers

    Die Mandatsreferenznummer kann dem Zahler auch nachträglich bekannt gegeben werden.

    Hinweis: Als Verbraucher (Privatkunde) können Sie nicht das SEPA-Firmen-Lastschriftverfahren nutzen. Dies ist ausschließlich für Unternehmen vorgesehen.