Sardinien

Ein Geheimtipp vom 21. - 28.09.2014

Ein Reisebericht von Birk Nitschack

Die zweitgrößte Insel im Mittelmeer ist auch heute noch ein Geheimtipp. Bezaubernd präsentiert sich die anmutige, herbe Landschaft neben den azurfarbenen, glasklaren Tiefen des Meeres. Gleich mehrere Gründe, warum sich 34 Kunden der VR-Bank Altenburger Land eG entschlossen, an der Bankreise 2014 teilzunehmen. Zunächst ging es per Flugzeug nach Olbia, wo ein wundervoll an einer kleinen Bucht gelegenes Hotel mit Privatstrand bezogen wurde. In den nächsten Tagen erkundeten die Urlauber die Costa Smeralda, das „Paradies der Millionäre“. In Porto Cervo oder Porto Rotondo mit ihren bezaubernden Villen, luxuriösen Yachten und exklusiven Geschäften wurde erster Kontakt zum Leben auf der Insel geknüpft. Das an der Nordküste liegende Städtchen Castelsardo mit seiner pittoresken Altstadt lud zum Bummel durch die mittelalterlichen Gassen ein, bevor es per Reisebus am Elefantenfelsen vorbei zum Baden ans angenehm warme Mittelmeer ging.

Die Bootsfahrt auf die Nachbarinsel La Maddalena und ein Inselhopping auf die Inseln des gallurischen Archipels mit traumhaften, an die Karibik erinnernden Sandstränden luden zum Meeres- oder Sonnenbaden ein. Das ursprüngliche Sardinien mit seiner romantischen Bergwelt, der Barbagia, stand ebenso auf dem Programm wie ein Schiffsausflug auf die benachbarte und bereits zu Frankreich gehörende Insel Korsika. Der majestätische Blick von den riesigen Kreidefelsen der Ortschaft Bonifacio wird wohl lange in Erinnerung bleiben. Am Folgetag stand das bekannte Banditendorf Orgosolo mit unzähligen, politisch motivierten Wandmalereien auf dem Programm. Anschließend gab es landestypische Köstlichkeiten bei den Hirten der Region, die mit gegrilltem Spanferkel, frisch gebackenem Hirtenbrot und selbstgekeltertem Rotwein die Stimmung nochmals ansteigen ließen. Am letzten Tag wurde das Hinterland der Gallura erkundet – eine karge Hügellandschaft mit schroffen Felsen und riesigen Korkeichenwäldern. Der Besuch am Nuraghe Majori, einem 4.000 Jahre alten kultischen Bauwerk der Ureinwohner und die Weinprobe im landestypischen Agrarbetrieb rundeten die Urlaubswoche auf Sardinien wunderbar ab.

„Wir versuchen, Orte auf der Welt zu erkunden, die nicht unbedingt als Standardziele gelten, sondern exklusiver Natur sind. Bei manchen Reisezielen gibt es seitens der Interessenten Vorbehalte, da Planung oder Umsetzung sehr anspruchsvoll erscheinen. Letztlich bestätigen aber die eindrucksvollen Erlebnisse unsere Reiseideen. Unsere Angebote stehen dabei nicht nur Kunden der Bank zur Verfügung. Alle Reiselustigen sind herzlich eingeladen, an den Reisen der VR-Bank teilzunehmen“, so Birk Nitschack, langjähriger Bankreiseleiter und Prokurist der VR-Bank Altenburger Land eG. Ihm zur Seite stehen stets einheimische Reiseführer. Gemeinsam kümmern sie sich um die Organsiation und das Wohlbefinden der Reisenden vor Ort.

„Man muss schon sagen, dass das Reiseziel Sardinien nicht nur exklusiven Charakter hat, sondern auch die Organisation bis ins Detail perfekt geplant war und keine Wünsche übrig ließ“, urteilt Christian Gräser, Apotheker aus Meuselwitz, der zum ersten Mal dabei war und sich in der Reisegruppe sehr wohl fühlte. „Durch die umfassende und abgerundete Reiseorganisation lernt man landestypische Dinge besser kennen, die man als Individualtourist nicht so wahrnehmen würde. Aber auch die individuelle Zeit kommt nicht zu kurz“, sagt der badebegeisterte Apotheker, der keine Gelegenheit ausließ, das smaragdgrüne Mittelmeer zu testen.