Die genossenschaftliche Idee

Das genossenschaftliche Geschäftsmodell ist so populär wie nie. In der Bundesrepublik Deutschland sind aktuell mehr als 18 Millionen Menschen Mitglied bei der genossenschaftlichen Bankengruppe. Dabei wurde das erste deutsche Genossenschaftsgesetz bereits 1889 verabschiedet.

Die Gründerväter der Volksbanken und Raiffeisenbanken

Die deutschen Genossenschaften haben ihren Ursprung in den Initiativen der genossenschaftlichen Gründerväter Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Beide riefen unabhängig voneinander Mitte des 19. Jahrhunderts Hilfs- und Wohltätigkeitsvereine ins Leben. Diese sollten die akute Not der damaligen Bevölkerung lindern und die Menschen unterstützen. Grundlage hierfür war das Prinzip der Wohltätigkeit durch Fremdhilfe.

Aber auch galt es, der Wirtschaft und vor allem dem Mittelstand zu helfen. Deshalb gründeten Schulze-Delitzsch und Raiffeisen Vorschussvereine und Darlehenskassenvereine. Das sind die Rechtsvorgänger der heutigen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Über diese Vereine wurde Kapital angesammelt. Die Gelder wurden daraufhin in Form von zinsgünstigen Darlehen dem Mittelstand zur Verfügung gestellt.

Genossenschaftliche Prinzipien

Die genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung gelten dabei heute noch immer. Weitere Informationen zur genossenschaftlichen Idee erhalten Sie in folgendem Spot: